Das Reanimationstraining umfasste sowohl kurze theoretische Informationen zur Patientenbeurteilung, zur Basisreanimation und zur „Erweiterten Reanimation“, als auch Szenarientraining mit anschließender Video-Analyse. Beteiligt waren Ärzte, die im System „Arzt vom Dienst“ tätig sind und auch Teilnehmer, die im „Zentralen Bereitschaftsdienst“ agieren. Das Training im Team berücksichtigte auch Teamplay, Führungselemente und Kommunikation. Die zwölf Teilnehmer wurden in zwei Gruppen à sechs Personen und über je drei Stunden geschult, sodass ein effektives Training realisiert und der Trainingserfolg gesichert werden konnte.
Diesmal stand das neunte Reanimationstraining in der Privatklinik Bad Gleisweiler unter dem Motto „Besondere Umstände der Reanimation“. Über drei Tage schulten zwei MegaMed-Dozenten über 60 Ärzte, Pflegepersonal und Theraputen, um diese für den schlimmsten aller Fälle vorzubereiten. Dem theoretischen Vorspann folgte ein Fertigkeitstraining und am jeweiligen Folgetag das Szenarientraining mit Videoanalyse. Die Veranstaltung erzeugte neben einigen Aha-Erlebnissen auch sehr viel Freude sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Dozenten. Dank des Engagements der Trainierenden wurde es eine durchaus gelungene Veranstaltung.
MegaMed gestaltete ein eintägiges Seminar mit dem Thema „Menschliche Faktoren und Zwischenfallmanagement“ für den Rettungsdienst der Stadt Arnsberg. Neben einem theoretischen Anteil, der Fehler in der Medizin beleuchtete und die Tools zum sicheren Umgang mit Patienten darstellte, gab es auch einige Szenarien, welche die Teilnehmer in die realistische Arbeitswelt entführte. Diese Szenarien wurden per Video gebannt und anschließend in den Gruppen anhand von Schlüsselszenen nachbesprochen. Das Seminar fand großen Anklang und wurde sehr gut evaluiert.
Am 27. und 28. März nahmen 15 Personen am EKG-Intensiv-Seminar in Nackenheim teil. Dozenten für das BI und Personen aus dem Rettungsdienst waren die Adressaten.
Neben den elektrophysiologischen Grundlagen, den Standardableitungen, den Lagetypen, der differenzierten Einschätzung eines Akuten Coronar Syndroms (ACS) und der Interpretation von 12-Kanal-EKGs wurden zahlreiche andere Inhalte vermittelt. Jeder Teilnehmer hatte außerdem die Gelegenheit, sein eigenes 12-Kanal EKG zu befunden und sich an zahlreichen praktischen Übungen zu beteiligen. Wie die Fotos zeigen, waren alle Beteiligten mit „Myokard“ und Seele bei der Sache.
Vom 3.-4. März fand ein wirklich spannender ALS Kurs im Seminarzentrum des Vinzentius Krankenhauses in Landau statt.
Warum spannend? Naja, die Teilnehmer kamen nicht nur von Leipzig bis Freiburg, Siegen bis Potsdam, Lübeck bis Villingen-Schwenningen, dem Saarland und der Pfalz, sondern kamen mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen zum Kurs.
So hatten wir auf der ärztlichen Seite Internisten, Gefäßchirurgen, Anästhesisten und Kardiologen dabei, welche z.T. auch über lange Intensiverfahrung berichten könnten, aber genauso einige Pflegekräfte aus dem Bereich Anästhesie und Intensiv und Rettungsdienstler.
Dieser Mix an Berufsgruppen machte auch die praktischen Szenarien so spannend und für alle Seiten gewinnbringend. Der interprofessionelle Ansatz ging in diesem Kurs sehr gut auf.
Nicht nur während des Kurses, sondern auch am ersten Kursabend beim gemeinsamen Abendessen im Hotel SOHO, konnte der Austausch in netter Runde umrandet bei einer Küchenparty mit vielen Leckereien abgerundet werden!
Am 23. und 24.02.2018 führte MegaMed zum dritten Mal ein Schockraum-Simulationstraining im St. Vinzenz-Hospital in Dinslaken am Niederrhein durch. Das Seminar bestand am ersten Tag aus drei interaktiven Vorträgen, der Demonstration einer strukturierten Schockraumversorgung und einem gemütlichen Abend. Am zweiten Tag hatten die Teams die Gelegenheit, in sechs unterschiedlichen Szenarien ihre Teamarbeit im Sinne der medizinischen Versorgung und der Patientensicherheit zu optimieren. Die Teams waren interprofessionell und interdisziplinär zusammengestellt, entsprachen also der tatsächlichen Arbeitsbedingung. Die Szenarien wurden live an die „Cold Seats“ übertragen und anschließend im Plenum nachbesprochen. Wie die Fotos zeigen, vergaßen die „Hot Seats“ nach wenigen Augenblicken, dass Herr Müller nicht real war. Allen hat das Training sehr viel Erkenntnis und Spaß gebracht und die Trainer waren von der Performance der Teilnehmer und dem Lernerfolg angetan.
Auch bei der zweiten Fortbildung für das Rettungsdienstpersonal waren sowohl Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter der Feuerwehr und anderer Hilfsorganisationen, sowie drei Ärzte der beiden Krankenhäuser in Dinslaken involviert. Wie man aus den Fotos entnehmen kann, waren alle Beteiligten mit Eifer dabei.
Schon im vierzehnten Jahr gestaltet MegaMed die Fortbildung für das Rettungsdienstpersonal der Stadt Dinslaken. Und auch in diesem Jahr besuchen Ärzte des Vinzenz-Hospital diese Veranstaltungen. Der große Vorteil ergibt sich durch das gemeinsame Erfahren und das gemeinsame Training innerhalb des Kurses.
In diesem Jahr ist ein Refresher der Rhythmusbeurteilung und EKG-Befundung ein Thema, welches durch zahlreiche praktische Anwendungen innerhalb der Beurteilung und des Managements von internistischen und neurologischen Patienten umgesetzt werden konnte. Insgesamt werden im Jahr 2018 fünf solcher Fortbildungen angeboten.
Am Samstag, den 17.02., fand eine Fortbildung für die First Responder in Gommersheim statt (https://www.firstresponder-gommersheim.de).
Zwölf Teilnehmer konnten sich auf den neusten Stand im Themenbereich Reanimation und Trauma bringen. Neben kurzen Theoriesequenzen konnte viel praktisch vertieft werden!
Trotz der winterlichen Verhältnisse draußen, hatten alle Teilnehmer im Schulungssaal eine Menge Spaß und alle konnten viel nützliches für Ihre Einsatztätigkeit mitnehmen!
Vom 08. bis zum 09.02.2018 fand im Evangelischen Krankenhaus in Mülheim an der Ruhr das erste Schockraum-Simulationstraining statt. Auch bei diesem Training waren Ärzte und Pflegepersonal, die im Realfall Notfallpatienten versorgen, am Training aktiv beteiligt.
Schon nach wenigen Augenblicken war den 22 Akteuren die Anwesenheit der Kameras nicht mehr präsent und der Dummy wurde zum echten Patienten. Neben den Pflegekräften des Ev. Krankenhauses Mülheim waren auch solche des „Schwesterkrankenhauses“ Oberhausen involviert. Allen hat es neben wertvollen Erkenntnissen auch viel Freude gemacht.
